Lebensraum statt Parkplatz

Wohnbau in dicht besiedelten Regionen wie Innsbrucks Innenstadt ist keine leichte Aufgabe, wenn man Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit stellt. Der vorhandene Platz ist begrenzt und innerhalb der bestehenden Bauordnung gilt es, möglichst verantwortlich und effizient mit kostbarem Grund und Boden umzugehen.

In der Franz-Fischer-Straße setzen wir ein äußerst komplexes Projekt um, bei dem wir auf „state-of-the-art“-Architektur zurückgreifen, um ein Maximum an Atmosphäre und gleichzeitig genug Lebensraum für Stadtbewohner zu schaffen. In einem Innenhof, der bisher vor allem als regelmäßig befahrener, betonierter Parkplatz genutzt wurde und mit einem ehemaligen Bürogebäude bebaut war, entsteht nun ein modernes Wohngebäude.

Unserer besonderen Verantwortung für die Bedürfnisse der neuen aber auch der alten Bewohner sind wir uns bewusst. Darum setzen wir bei diesem Projekt auf einen – in Fachkreisen anerkannten – Kunstgriff: den sunken plaza“. So wie man bei den ikonischen Swarovski-Kristallwelten in Wattens auch von oben und von der Seite beinahe nur einen Grashügel ausmachen kann, so soll auch hier von den umliegenden Balkonen und Fenstern aus vor allem eines zu sehen sein: Grün, Grün, Grün. Bepflanzte Dächer und Fassaden, viel Vegetation auf den Freiflächen, klare Formensprache und organische Materialen sollen hier für mehr Wärme, Licht und somit Wohlbefinden sorgen. Dass sich dieser Anspruch auch in den Innenräumen widerspiegeln wird, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.


Kurzum: Wo heute Grau ist, wird morgen Grün sein. Und wo heute Autos parken, werden Menschen leben.

Wir nennen das einen gelungenen Entwurf.

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