Tradition und Moderne

Nicht in jedem wunderschönen Altbau steckt auch wunderbares Wohnen. Unsere Gewohnheiten haben sich in den letzten hundert Jahren eben verändert. Auf ein Gespür für die richtige Balance aus dem Alten und dem Neuen kommt es an. Damit ein denkmalgeschütztes Haus eben nicht verwinkelte, dunkle Grundrisse, zugige Fenster und explodierende Betriebskosten bedeutet, muss man alle Möglichkeiten modernen Bauens zu nutzen wissen.

In der Höttinger Daxgasse Nr. 14 konnten wir die bei einer äußerst diffizilen aber lohnenswerten Sanierung einsetzen: Das Jahrhundertwende-Haus fügt sich mit seinem Sockel aus Höttinger Brekzie sehr schön in das Bild einer Gegend ein, die nicht nur maximale Ruhe bei gleichzeitig fußnaher Innenstadtanbindung bietet, sondern auch selten gute Ausblicke auf die Innsbrucker Altstadt.

Die Außenfassade des Hauses steht unter Denkmalschutz und wurde daher erhalten. Im Inneren wurden die vier Wohnungen komplett entkernt: Sämtliche tragenden Wände und Wohnungstrennungen bestehen aus Beton, die Zimmerwände sind in doppelt beplanktem Trockenbau errichtet. Da eine Außendämmung für die historische Fassade undenkbar bar, wählten wir eine diffusionsoffene Innendämmung.

Die neue Elektrik, wasserführende Fußbodenheizung und eine Gaszentralanlage mit Brennwerttechnik sorgen für modernen Komfort im alten Gewand. Dazu ein edler Eichenparkett mit erhöhter Nutzschicht – für die nächsten hundert Jahre.

Auch nach Außen braucht es aber den Blick für die Details: Neben der aufwändig sanierten, charaktervollen Fassade, erzeugen Fenster mit Holzsprossen exakt nach dem historischen Vorbild, Dachdeckung mit Strangfalzziegel und Bleche in Kupfer ein rundum stimmiges Bild.

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